Geschichte von Gunningen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ein Blick auf die Geschichte unserer Gemeinde

Geschichte von Gunningen

Gunningen liegt in der Ostbaar, zwischen Lombach und Elta, und schmiegt sich mit seinen rund 700 Einwohnern malerisch an die Nordwesthänge des Hohenkarpfens – eines markanten, vulkanähnlichen Zeugenbergs mit 912 Metern Höhe.

Unsere Gemarkung umfasst 544 Hektar und liegt zwischen 700 und 800 Metern über dem Meeresspiegel.


🛡️ Herkunft und Name

Das Gemeindewappen, verliehen im Jahr 1924, zeigt einen Karpfen und verweist auf die Herrschaft Hohenkarpfen. Die blau-silberne Gemeindeflagge folgte im Jahr 1955.

Der Name Gunningen geht vermutlich auf einen Siedlungsgründer namens Chuono, Kuno oder Kuni zurück, der hier bereits im 3. oder 4. Jahrhundert eine Siedlung begründete.


📜 Erste urkundliche Erwähnung

Am 30. März 797 wird Gunningen erstmals urkundlich erwähnt: Ein Warin schenkt seine Güter dem Kloster St. Gallen.

Im Mittelalter wechselte das Dorf mehrfach den Besitzer – durch Schenkung, Verkauf oder Vererbung. 1452 fiel Gunningen an das Kloster St. Georgen.


👑 Zugehörigkeit zu Württemberg

Im Jahr 1806 wurde Gunningen Teil des Königreichs Württemberg (Oberamt Tuttlingen). Diese Neuordnung geht auf Napoleon zurück, der die damaligen Kleinterritorien neu verteilte.


⚔️ Kriege und Wandel

Auch Gunningen blieb von den Weltkriegen nicht verschont: 51 Bürger verloren im Ersten und Zweiten Weltkrieg ihr Leben.

Das Dorf selbst überstand diese Zeit ohne größere Zerstörungen. Nach dem Krieg begann der Ausbau der Infrastruktur und der Ortsstraßen.


🏡 Entwicklung bis heute

Durch neue Baugebiete, Verbesserungen in der Wasser- und Abwasserversorgung sowie zahlreiche Maßnahmen der Dorfentwicklung wurde die Attraktivität Gunningens stetig gesteigert.

Das starke Gemeinschaftsgefühl und das rege Vereinsleben prägen unsere Gemeinde bis heute.


❤️ Ein Blick nach vorne

Eines ist sicher: Die Geschichte Gunningens ist noch nicht zu Ende – wir gestalten sie jeden Tag gemeinsam weiter.